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Mai 2014

Tanja OstwaldHeilpraktikerin für Tiere

Thema im Mai: Die Hufpumpe

"Es schmerzt mich, dass es nie zu einer Erhebung der Tiere gegen uns kommen wird, der geduldigen Tiere, der Kühe, der Schafe, alles Viehs, das in unsere Hand gegeben ist und ihr nicht entgehen kann. Ich stelle mir vor, wie eine Rebellion in einem Schlachthaus ausbricht und von da sich über eine ganze Stadt ergießt... .Ich wäre schon erleichtert über einen einzigen Stier, der diese "Helden", die Stierkämpfer, jämmerlich in die Flucht schlägt und eine ganze blutgierige Arena dazu. Aber ein Ausbruch der milderen, sanften Opfer, der Schafe, der Kühe wäre mir lieber. Ich mag es nicht wahrhaben, dass das nie geschehen kann; dass wir vor ihnen, gerade ihnen allen, nie zittern werden."Elias Canetti

Das HufbuchAngela Meyr, Jennifer Kurz, Marlene Mayr

Buchtip!

Februar 2014

Ärzte gegen Tierversuche

Buchtip!

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Kein Pferd ohne gesunden Huf oder die Sache mit der „Hufpumpe“Wenige Reiter oder Pferdebesitzer wissen, dass es sie gibt: die Hufpumpe. Dabei hat sie jedes Pferd und sie ist sehr bedeutend fur die Gesundheit unserer Vierbeiner.Unsere Pferde sind Zehenspitzenganger. Das gesamte Zehenende wird beim Pferd von einer Hornkapsel umgeben, deren Hauptaufgabe es ist, den darunter liegenden Knochen (Hufbein) zu schützen. Dieser Knochen ist von der Lederhaut umgeben, die von zahllose Nerven und Blutgefaße durchzogen ist und an der Oberfläche mit dem Hufbein verwachsen ist. Das gesamte Horn des Hufes wird von der Lederhaut produziert.Das harte Wandhorn der Hornkapsel besteht aus vielen Hornröhrchen, welche von der Kronlederhaut gebildet werden. Sie wachsen als geschlossene Wand vom Kronrand zum Tragrand hinunter. Das gesamte Pferdegewicht wird nicht etwa von der Hufsohle gehalten, sondern ist über eine Blättchenschicht in der Hornkapsel aufgehängt. Das gewährleistet eine gewisse Stoßdämpfung, die zum Schutz der Hornkapsel, der Knochen, Gelenke, Sehnen und Bänder dient. Man muss sich vor Augen halten, das das komplette Pferdegewicht über diese hochsensieble Blättchenstruktur gehalten wird! Nun gibt es noch eine sehr wichtige Aufgabe des Hufes: Jeder gesunde Pferdehuf arbeitet wie eine Pumpe und unterstützt somit das Herz bei seiner Arbeit, Blut durch den Körper zu pumpen und somit alle Organe und den gesamten Organismus mit Blut, ergo Sauerstoff und lebensnotwendigen Baustoffen, zu versorgen.Anders als beim Herz, welches vom Nervensystem beeinflusst wird und über Erregungsimpulse arbeite, funktioniert die Hufpumpe mechanisch. Sie kann nur arbeiten, wenn sie ständig bewegt wird, ähnlich wie eine Brunnenpumpe.Was bedeutet das im Klartext? Bei einem Pferd, welches in der Box steht und nur zwei/drei Stunden am Tag Bewegung hat, schaltet die Pumpe ab.Auch bei einem beschlagenen Huf schaltet die Pumpe ab, da keine Möglichkeit zur Spreizung mehr besteht. Folglich wird der gesamte Organismus mangelhaft durchblutet. Das kann man oft schon an der schlechten Hornqualitat erkennen.Die Pumpbewegung des Hufes ist nur durch die Form der Hufwand möglich, die sich im hinteren Bereich, dem so genannten Trachtenbereich, auseinander spreitzen kann.Also: bei jedem Auffußen erweitert sich die Hornkapsel und bei jedemAbheben verengt sie sich wieder. Diese Mechanik des Hufes unterstützt nicht nur das Herzsystem, sondern wirkt durch seinen nachfedernden Effekt auch als Stoßdämpfer.Das ist aber noch nicht alles, denn durch den Hufmechanismus saugt sich die Hufsohle am Boden fest und „ertastst“ die Bodenbeschaffenheit. Diese Information wird an die Horn produzierenden Lederhaut weiter gegeben und „ausgewertet“. Aufgrund dieser Information, wird die Hornproduktion gesteuert. Also produziert die Lederhaut, je nach dem wie hart oder weich der Boden ist, dementsprechen Horn.Auf harten Boden arbeitet die Hufpumpe am besten. Die Blutzirkulation ist dann optimal und fordert somit das gesunde Hufwachstum und gute Hornqualitat.Ist ein Pferd beschlagen oder steht ausschließlich auf weichem Boden, Sägespanen oder Matsch, kann die Hufpumpe nicht arbeiten und wird sogar behindert in ihrer natürlichen Funktion. Die Lederhaut erhalt keine Informationen das Hornwachstum verringert sich und die Hornqualitat wird schlechter. Hinzu kommen die aggressiven Amoniakdämpfe bei ständiger Boxenhaltung, die zusätzlich den Huf schädigen.Wenn man sich klar macht, wie hochentwickelt die Technik in einem Pferdehuf ist, dann muss es selbstverständlich sein, alles dafür zu tun, um den Huf gesund und arbeitsfähig zu halten. Das heißt: entsprechende Stallhaltung, am besten Offenstall oder wenigstens so viel Freigang wie möglich. Außerdem hufgerechte Bearbeitung durch einen der sich mit Barhufpflege auskennt, denn alle die etwas davon verstehen sind sich einig darüber, das der Hufmechanismus bei einem unbeschlagenem Huf am besten arbeitet. Zur Not muss man auf Hufschuhe ausweichen, die man nach dem Ritt wieder abnehmen kann.Ein sehr guter Schmied kann wohl so arbeiten, dass ein Teil der Pumpwirkung erhalten bleibt, doch geht die stoßdämpfende Wirkung zum großten Teil verloren!! Dadurch werden die Gelenke überlastet, die bei hoheren Gangarten noch mehr unter den Vibrationen des starren Eisens leiden.Beschlagene Pferden haben kein Gefühl mehr für den Untergrund und die Verletztzungsgefahr steigt. Man sollte auch noch wissen, dass das Hufeisen wie eine „eiserne Fessel“ die Bewegungsfreiheit des Hufes so einschränkt, dass nur noch eine mangelhafte Durchblutung gewährleistet ist. Die Folge davon ist, das die Adern nicht mehr richtig durchspült werden. Kalk diffundiert durch die Aderwände und lagert sich, in unmittelbarer Nähe des Blutstaus, an den Knochen und Gelenkaußenseiten ab. Die Folgen sind schmerzhafte Arthrosen.Aufgrund dieser vielen negativen Auswirkungen von Hufeisen, sollte alles mögliche versucht werden, einem Pferd sein natürliches Barfußlaufen zu ermöglichen.(Quelle: Das Hufbuch, Jonny Pump und das geheime Wissen der Pferdehufe von Angela Mayr, Jennifer Kurz und Marlene Mayer)

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