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Februar 2015

Tanja OstwaldHeilpraktikerin für Tiere

Thema im Februar: Ernährung

"Es schmerzt mich, dass es nie zu einer Erhebung der Tiere gegen uns kommen wird, der geduldigen Tiere, der Kühe, der Schafe, alles Viehs, das in unsere Hand gegeben ist und ihr nicht entgehen kann. Ich stelle mir vor, wie eine Rebellion in einem Schlachthaus ausbricht und von da sich über eine ganze Stadt ergießt... .Ich wäre schon erleichtert über einen einzigen Stier, der diese "Helden", die Stierkämpfer, jämmerlich in die Flucht schlägt und eine ganze blutgierige Arena dazu. Aber ein Ausbruch der milderen, sanften Opfer, der Schafe, der Kühe wäre mir lieber. Ich mag es nicht wahrhaben, dass das nie geschehen kann; dass wir vor ihnen, gerade ihnen allen, nie zittern werden."Elias Canetti

Hunde würden länger leben,wenn... geschrieben von Dr. med. vet. Jutta Ziegler

Liebe Tierbesitzer,Sind Sie ein verantwortungsbewusster Menschen, der seinen Hund oder seine Katze roh füttert? Falls nicht, haben Sie sich mal die Mühe gemacht und sich die Inhaltsangabe auf dem Futtersack oder der Dose durch gelesen??? Das sollten Sie unbedingt tun! Dann werden Sie eine Überraschung erleben. Sehen Sie genau hin, wie viel Anteil Fleisch in diesem Futter ist und lassen Sie sich nicht hinters Licht führen, denn es wird auch hier bewusst getäuscht. 100% Fleisch gibt es nirgendwo, in keinem Industriefutter. Das bezieht sich nur auf den winzigen Anteil, der in diesem Futter drin ist. Meistens finden Sie einen Fleischanteil von 4% und das sind dann oft noch Fleischmehl und Nebenprodukte (also Krallen, Schnäbel, Hörner, etc.). Oh, werden Sie denken, dass ist aber verdammt wenig für einen Fleischfresser. Zurecht denken Sie das. Macht uns die Industrie in den Medien doch immer weis ,wie glücklich unsere Tiere mit diesem, nennen wir es mal, "Futter" sind. In Wahrheit werden auch sie getäuscht. Mit Lock- und Duftstoffen, die den Müll (und ich meine wirklich Müll) maskieren, der dort verarbeitet wird. Also: unsere Katzen und Hunde sind Fleischfresser, was bedeutet, dass sie sich in erster Linie von rohem Fleisch ernähren. Darauf ist ihr gesamtes Verdauungssystem ausgelegt. Das ist wichtig für ihre Gesundheit. Die Industrie gibt ihnen aber Getreide, weil es einfach billiger ist. Das ist ein Milliardengeschäft für alle Beteiligten. Damit meine ich alle, die davon profitieren!! Achten Sie mal darauf, wer alles dieses "Futter" verkauft. Da wird nicht gefragt, ob die Tiere krank werden! Was passiert nun, wenn ein Fleischfresser mit Getreide voll gestopft wird? Nun fängt es meistens schleichend und unmerklich an. Die Tiere riechen ein wenig! Was soll`s, denkt man, das ist doch bei allen so?! Na klar, weil die meisten dieses Futter bekommen! Dann sieht irgendwann das Fell stumpf aus, ab und zu erbricht das Tier, der Stuhl ist matschig oder hat eine seltsame Farbe. Sehr seltsam ist doch, dass unser Liebling fast genau so viel ausscheidet, wie er gefressen hat?! Nun ja, das, was er frisst, ist für ihn schlecht oder gar nicht verwertbar, daher kommt es wieder raus. Aber nicht ohne Schaden anzurichten! Bei einem artgerechten Futter werden die Häufchen kleiner, denn der Körper verwertet das meiste davon. Außerdem brauchen Sie weniger von dem guten Futter zu verabreichen. Nun sind wir aber noch nicht am Ende mit unserem Leidensweg: Wenn es dann richtig schlimm wird, kommt es zu Allergien und Nierenproblemen. Was bieten die Industrie und ihre Schärgen da? Passendes Trockenfutter! Und das gibt unseren Tieren dann den Rest. Trockenfutter ist das unphysiologischte, was einem Fleischfresser passieren kann. Mal abgesehen von einem Feuchtigkeitsgehalt von 7-10% wird das meiste Trockenfutter bei bis zu 250° erhitzt. Was soll denn dann noch an lebenswichtigen Nährstoffen drin sein? Und wie kommen die kleinen Kügelchen zu Stande? Warum haben so viele Katzen und Hunde Niereninsuffizienz? Was ist das überhaupt? Diese und viele andere Fragen werde ich Ihnen gerne bei einem Beratungsgespräch beantworten. Ich freue mich auf Ihren Anruf oder eine Mail....Ihre Tanja Ostwald

Ärzte gegen Tierversuche

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