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Dezember 2014

Tanja OstwaldHeilpraktikerin für Tiere

Thema im Dezember :

"Es schmerzt mich, dass es nie zu einer Erhebung der Tiere gegen uns kommen wird, der geduldigen Tiere, der Kühe, der Schafe, alles Viehs, das in unsere Hand gegeben ist und ihr nicht entgehen kann. Ich stelle mir vor, wie eine Rebellion in einem Schlachthaus ausbricht und von da sich über eine ganze Stadt ergießt... .Ich wäre schon erleichtert über einen einzigen Stier, der diese "Helden", die Stierkämpfer, jämmerlich in die Flucht schlägt und eine ganze blutgierige Arena dazu. Aber ein Ausbruch der milderen, sanften Opfer, der Schafe, der Kühe wäre mir lieber. Ich mag es nicht wahrhaben, dass das nie geschehen kann; dass wir vor ihnen, gerade ihnen allen, nie zittern werden."Elias Canetti

Ärzte gegen Tierversuche

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Februar 2014

Was wäre das Leben ohne Parasiten?!

Was wäre das Leben ohne Parasiten? Von Marlene Zuk

Was wäre das Leben ohne Parasiten?Kein Feind auf dieser Welt wird mehr gefürchtet als die Krankheit. Jetzt ist wieder die Jahreszeit, wo uns Bakterien und Viren gerne befallen. Wir kämpfen gegen die bedrohlichen, mikroskopisch kleinen Invasoren und benutzen Arzeneimittel wie zielgenaue Waffen.Egal wo wir hin hören, überall werden wir vor Krankheiten gewarnt. Das beginnt bereits im Kindesalter. Fass dies nicht an, sei da vorsichtig u.s.w. Von allen Seiten prasseln die Warnungen vor Vogelgrippe, Ebola und anderen Epemien auf uns ein.Aber Stop mal- was wäre denn, wenn wir anders über Krankheiten denken würden? Was wäre, wenn die Krankheit gar nicht unser Feind wäre? Sondern einfach nur etwas, womit wir zu leben haben?! So wie die Schwerkraft? Auch sie lässt unsere Haut und andere Körperteile, irgendwann erschlaffen und unsere Knochen brechen wenn wir stürzen. Ohne Schwerkraft brauchten wir kein Botox und kein Abgrund wäre mehr eine Gefahr. Wir würden schwerelos durch das Leben gleiten. Doch wissen wir, das die Körper von Astronauten im All leiden, das die Muskulatur atrophiert ohne Schwerkraft. Wir sind nicht für ein Leben ohne Schwerkraft gemacht. Wir haben uns mit ihr entwickelt. Und auch wenn die Krankheit nicht so neutral wie die Schwerkraft ist, so ist sie doch Teil unseres Lebens und zwar schon seit Urzeiten. Was wäre wenn man die Parasiten nicht als Feine sondern als Familienmitglieder betrachtet? Ein Leben ohne sie wäre nicht vorstellbar und so oder so, haben sie uns und unsere Tiere zu dem gemacht was wir sind. Manche haben Glück und ihre Familie funktioniert gut, ander haben Pech, doch gibt es kein Lebewesen, auf das seine Ahnen keinen Einfluss ausgeübt haben.Ebenso gibt es kein Lebewesen welches nicht krank werden kann. Krankheiten sind eine allgegenwärtige Bedrohung und zwar nicht nur für Menschen und Tiere, sondern auch für Pflanzen und sogar Einzeller werden krank, infiziert von Viren, die sich ausschließlich auf sie spezialisiert haben.Krankheit ist nicht nur überall, sie ist normal, natürlich und sogar unerlässlich. Seit Jahrmillionen formt sie alles Leben. Ohne Krankheit ware das Leben nicht so wie wir es kennen. Biologen glauben heute, das die sogenannten Organellen, die kleinesten Kraftwerke in unseren Zellen, ursprünglich winzige Parasiten waren, die in eine großere Zelle schlüpften und ihre Mechanismen übernahmen. Im Laufe von Millionen Jahren wurden aus diesen Parasiten Partner, die komplexe Lebensformenermöglichten. Die Zellen verbanden sich zu Organen und Geweben, diese wiederum bildeten Körper. In diese Körper drangen weiterhin Fremdorganismen ein, ob nun kleinere, wie Bakterien und Viren, oder größere wie Würmer.Das soll nicht heißen, das Krankheiten was Gutes sind, Parasiten unsere Freunde wären. Auch ist Krankheit kein Geisteszustand oder Ausdruck von Schwäche. Es soll nicht heißen, das wenn wir im Einklang mit der Natur leben, wir nie krank werden. Es soll nur heißen, dass Krankheit etwas normales ist. Sie exestiert, sie ist keine gute Sache, doch ist sie keine Anomalie. Sie ist Normalzustand.Selbst das männliche Geschlecht ist nur aufgrund von Krankheiten entstanden, doch das wäre ein anderer, umfangreicher Artikel.In fast all unseren Eigenschaften erkennt man das Wirken der natürlichen Selektion. Wenn z.B. eine Bakterienart ein Tier befällt, das dem Angriff wiedersteht, weil es ein gut ausgeprägtes und gut trainiertes Immunsystem hat, dann wird sich dieses Tier besser fortpflanzen als eines, welches daran erkrankt. Die Bakterien, die wiederum auf so einer Schleimhaut überlebt haben, entwickeln ihrerseits stärkere und fähigere Artgenossen. Das wiederum begünstigt die Lunge des befallenen Tieres, ihnen wieder auf eine andere, besser ausgeprägten Weise zu begegnen. Und so geht es immer weiter. Eine Seite legt vor, die andere zieht nach. Was aber niemals passieren wird ist, das die Bakterien ganz besiegt werden, oder das sie alle Abwehrmaßnahmen des Körpers überwinden. Diese Phänomen nennt man Koevolution. Krankheitserreger und Wirt entwickeln sich gemeinsam.Was bringt es uns so zu denken?Wir können den Krankheiten ein wenig unverkrampfter entgegen treten. Es ist falsch zu glauben, Parasiten würden unaufgefordert und auf unnatürliche Weise in anderer Gestalt immer wieder auferstehen sobald wir sie ausgemerzt haben.Wir müssen die Qualität und den Wert , den Krankheit für unser Leben hat, gelten lassen. Krankheiten anzuerkennen heißt, sich von Konflikt-Metaphern zu verabschieden. Es ist zwar richtig, das sich zwei Parteien gegenüberstehen, die unterschiedliche Ziele verfolgen, doch verleitet es zu der falschen Annahme, eine Seite könnte ein für alle mal gewinnen, so das es eines Tages keine Krankheiten mehr gibt. Nichts könnte der Wahrheit ferner sein. Keiner wird in diesem Sinne jemals gewinnen. Unser Leben auf der Erde ist so lange schon mit dem der Parasiten verwoben, dass die Ausrottung, selbst wenn sie möglich wäre, kein Sieg, sondern einer Niederlage gleich käme. Wir würden uns damit mehr schaden, als ihnen. Infektionskrankheiten sind ein heikles Geben und Nehmen zwischen zwei Parteien, daher hat man sich vor falscher Selbstzufriedenheit zu hüten, wenn ein vermeindlicher Sieg errungen wurde.Antibiotikaressistenz ist ein solcher Fall, nicht umsonst sind wirkungsvolle Medikamente wie Penicillin heute gegen viel Bakterien machtlos.Wir selber haben eine Welt erschaffen, in der Syphillis, Tuberkulose und schon eine einfache Staphylokokkeninfektion sich nicht mehr um die Arzeneimittel scheren, mit denen wir sie einmal ausrotten wollten.Wenn wir mal an eine Grippe denken, dann kommen uns die Symptome in den Sinn, wie z.B. Husten, Fieber Schnupfen. Wir versuchen dann diese Symptome los zu werden und unterdrücken sie. Doch ist es durchaus sinnvoll ein leichtes Fieber zuzulassen um die Entwicklung einiger Mikroorganismen zu unterbinden.Ebenso ist es ein großer Fehler uns selber, unsere Kinder und Tiere vor allen Parasiten zu schützen. Wir desinfizieren und sorgen dafür das es keinen Kontakt zu Bakterien und Viren gibt. Doch genau dieser Kontakt, und zwar schon in jüngsten Jahren, trainiert unser Immunsystem und das unsere Schützlinge.Immer mehr Wissenschaftler vermuten, dass die fehlende Beanspruchung unseres Immunsystems, ungeahnte Folgen haben kann. Wie gelangweilte Kinder, stellen die Immunzellen Unfug an und beginnen womöglich, die Zellen des eigenen Körpers anzugreifen und Atacken gegen harmlose Pollen zu entwickeln.Was ist sinnvoll?Sinnvoll ist es das Immunsystem, egal ob Mensch oder Tier, zu trainieren und es auf natürliche Art und Weise gesund zu halten. Das heißt durch richtige Ernährung die Darmflora, die aus Billionen von Bakterien besteht, aufrecht zu halten und sie zu unterstützen. Denn im Darm sitz die Gesundheit, sitz unsere Abwehrzentrale. Das machen wir durch eine gesunde, artgerechte Ernährung, durch Aufrechterhaltung des richtigen ph- Wertes, durch Entgiftungskuren mit denen wird die Entgiftungsorgane unterstützen und einiges mehr. Es ist gar nicht so schwer. Man sollte ganzheitlich denken und auch handeln. Dazu gehört auch, das wir uns und unsere Tier vor zu viel Stress schützen, denn auch das hat einen negativen Einfluss auf unseren Organismuss. Gerne unterhalte ich mich in einem Beratungsgespräch mit Ihnen darüber. In diesem Sinne, bleiben Siekritisch und bis bald.Ihre Tanja Ostwald( Quelle: Was waren wir ohne Parasiten? Von Marlene Zuk)

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